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Wertewandel & Krise - dem Wandel eine
Chance geben
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Die schlechten Wirtschaftsnachrichten
reißen nicht ab. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die vielzitierte
Finanzkrise sich erneut zu Gehör bringt und ein weiteres Institut um sein
Weiterbestehen bangt. Kaum jemand vermag zu beurteilen, wie viel gutes Geld
dem schlechten hinterher geworfen wird. Auch die Realwirtschaft zeigt
massive Einbrüche, das BIP soll in diesem Jahr um 5% sinken. Nicht nur
Autoindustrie und Zulieferer bangen um ihre Existenz. In diesen Abwärtssog
geraten mehr und mehr auch Unternehmen, die prinzipiell gut am Markt
aufgestellt sind, z.B. die Solarindustrie oder Unternehmen, die für ihr
Wachstum von den Banken wenn überhaupt, dann nur noch Kredite zu überhöhten
Konditionen erhalten. Damit ist die Misstrauensfalle aufgestellt. Und
Misstrauen breitet sich wie ein Virus pandemisch über alle
Gesellschaftsbereiche aus. In Großbritannien beispielsweise (FAZ 31.1.2009,
S.31) wächst der Affekt gegen Banker, deren Ansehen mittlerweile auf das
Niveau von Kinderschändern gesunken ist. Auch das Image der Top-Manager
großer Konzerne befindet sich wegen exorbitanter Boni und exzessiver
Gehälter, die in keiner Relation zur Aktienperformance bzw. dem
Unternehmensergebnis mehr stehen im freien Fall. Nach einer Studie für das
Bundesarbeitsministerium (FAZ 25.02.2009, S.11) erhielt ein
Vorstandsmitglied der Deutschen Bank in den siebziger Jahren das
Dreißigfache eines durchschnittlichen Arbeitnehmers; 1997 schon das
Fünfzigfache, ein Jahr später das Achtzigfache und im Jahr 2000 gar das
Dreihundertfache. Es ist selbst dem Mittelmanagement (von Tarifangestellten
mal ganz abgesehen) nur schwer vermitteln, dass diese Gehälter noch in
irgendeiner Relation zur Wertschöpfung des Unternehmens stehen sollen. Aber
wie will man unter diesen Voraussetzungen Mitarbeiter motivieren, sich aktiv
an der Wertschöpfung zu beteiligen? In der Krise hält sich jeder bedeckt und
den Ball flach. Pessimismus hält Einzug und markiert den Einstieg in den
Teufelskreis: weil niemand mehr glaubt, dass es sich lohnt, etwas zu
riskieren, gibt es tatsächlich auch immer weniger Gründe fürs Engagement.
Der endemisch verbreitete negative Glaube an die globale Rezession, reale
Einkommenseinbußen und drohenden Arbeitsplatzverlust schafft die Bedingungen
für deren tatsächlichen Eintritt. |
Mit
Leidenschaft Neues wagen ...
Mit dem Konzept der
Wertkette (nach Porter) .... weiter
Werte & Leadership – mit neuen Werten
führen .... weiter
Exzellenz in Vertrieb und Service
Je weniger innovativ ein Produkt ist, desto ... weiter
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In der Krise den Chef zuerst sprechen lassen
Während eines Meetings erschien den drei
Teilnehmern eine Businessfee. Sie versprach den Anwesenden alle ihre Wünsche
zu erfüllen. Herr Müller, Projektleiter eines nicht gerade von Erfolg
gekrönten Projektes, wünschte sich gleich jetzt auf eine einsame Südseeinsel
mit hübschen Frauen, Bungalow, gutem Essen und Trinken. Schwupps. Es
geschah. Sein Linienvorgesetzter wählte seinen Wunsch etwas sorgfältiger:
niemals mehr arbeiten zu müssen, 10 Millionen auf sein Konto, eine Yacht,
eine Villa mit 3000 qm und seine Jugend zurück. Übrig blieb der
Bereichsleiter. Er lächelte als er seinen Wunsch formulierte: beide
"Ausreißer" möchten auf der Stelle wieder ihre Arbeit aufnehmen - was dann
auch geschah. |
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Passion to Win ist zugleich der Titel
eines spannenden Buches von Ahad Ahmad und Deepak
Chopra. (ISBN: 81-7446-389-5). Sie
beschreiben darin, wie es indische Firmen über einen längeren Zeitraum (1990
- 2003) geschafft haben, kurzfristig errungene Wettbewerbsvorteile
langfristig zu behaupten. Der Begriff dafür lautet: sustainability in
performance growth. Diese Unternehmen sind wertegetrieben. Globalen
Krisen vermögen sie zu widerstehen, indem sie sich permanent auf ihre
Kernwerte besinnen:
- Inspirierte Führung
- Innovative Strategien
- Identität
- Systematische & prozessgetriebene Förderung von
Fähigkeiten
- Aufbau und Ausbau marktbezogener wie interner
Win-Win-Positionen
Wir glauben, dass die Rückbesinnung auf die
eigenen Kernwerte Unternehmen helfen kann, sich schneller aus dem Strudel
des Teufelskreises befreien kann. Der
Teufelskreis:
Wirtschaftliche Parameter verschlechtern sich -> der Glaube, sich (gegen
den Trend) am Markt behaupten zu können, verflüchtigt sich -> die
wirtschaftliche Position des eigenen Unternehmens geht zurück -> die
wirtschaftlichen Parameter verschlechtern sich weiter.
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Auswege:
Positive Feedbackschleifen (Engelskreise) aktivieren
Wir haben für unsere Kunden ein Konzept entwickelt,
wie sie den aktuellen Teufelskreis - ein System negativer Feedbackschleifen
- unterbrechen können. Dreh- und Angelpunkt ist die Rückbesinnung auf die
verschütteten, verschüttet geglaubten Kernwerte des Unternehmens. Dieser Weg
ist deswegen Erfolg versprechend, weil er voraussetzt, dass das zum
Überleben Notwendige, bereits schon vorhanden ist. Derzeit bieten wir in
unserem Framework Passion to Win vier Elemente an:
- Reformulierung des Unternehmensleitbildes &
seiner Kernwerte
- Reaktivieren bzw. Etablieren einer auf
Optimismus und Inspiration gegründeten Führungsphilosophie (Führen statt
Jammern)
- Durchführen von Motivationsworkshops "Yes We Can"
für Fach- und Führungskräfte
- Aufbau neuer Vergütungs- und Incentivestrukturen
im Vertrieb
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Seminar 1 - Mit
Leidenschaft Neues wagen
Mit dem Konzept der Wertkette (nach Porter) können Unternehmen ihre
strategisch relevanten Tätigkeiten erfassen und optimieren. Angesichts des
durch die Wirtschaftskrise verstärkten Kostendrucks und eines zunehmenden
globalen Wettbewerbs kommt es darauf an, frühzeitig die Weichen für
Innovation und Produktentwicklung zu stellen, um früher als die Mitbewerber
Flagge zu zeigen und die Marktpräsenz zu erhöhen. Starke Märkte brauchen
starke Produkte. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer, wie sie in ihrem
Bereich, ihrer Abteilung neue Wertaktivitäten initiieren und erfolgreich
umsetzen können.
-
Methode „Value Chain
Analysis“ in der Praxis
-
Veränderungsbedarf
gewichten
-
Widerständigkeit
(defensive Routinen) in der Organisation oder
warum
häufig das Bessere erkannt, aber nicht umgesetzt wird
-
Innovieren der
Wertschöpfungskette (Ideas Engineering: Walt-Disney-Strategie / TRIZ /
Osborne / 6-3-5-Methode / Morphologische Matrix / Bisoziation)
-
Screening – Bewerten des
Innovationspotentials und der Realisierungschancen
-
Agent of Change – wie man
Innovationen in Wertschöpfungsaktivitäten verwandelt
-
Mit dem Neuen über die Ziellinie
– Aufbau mentaler Erfolgspositionen
-
Nachhaltigkeit stiften
Seminar 2 - Werte &
Leadership – mit neuen Werten führen
Die herkömmlichen Unternehmenswerte wurden häufig im Hinblick auf die
Herausforderungen von Markt und Wettbewerb gestrafft. In den Zeichen der
Krise führt das aber häufig zu Rissen im Unternehmensfundament. Hier gilt
es, sich auf seine Kernwerte zurückzubesinnen, z.B. die Wertcluster Fokus
Kunde, Empowerment (die Mitarbeiter aktivieren und fördern),
Time (mit Innovationen schnell am Markt) und Win (besser als die
Mitbewerber). Die alte immer wieder neu gestellte Frage: wie kann man
Mitarbeiter zu (mehr) Engagement und Leistung mit den neuen Werten
motivieren – in diesem Seminar wird sie beantwortet - durch Glaubwürdigkeit
& Authentizität. Eine Führungskraft, die Wasser predigt und Wein prasst, ist
per se unglaubwürdig. Ethische Führung stützt sich auf drei Grundpfeiler:
Glaubwürdigkeit - Kongruenz - Gegenseitigkeit. Führen mittels Kernwerten
wird in wesentlichen Führungskontexten erlebbar gemacht: bei Konflikten, in
der Mitarbeiteransprache und vor allem beim Thema Motivation & Leistung.
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Ethik &
Unternehmenserfolg – ein Grundwiderspruch?
-
Leitbild, Vision & Werte
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Werte –
Definitionen, Systematik und Historie
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Wie
Werte im Unternehmensalltag erlebt werden
-
Exemplarisches Lernen der neuen Werte
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Walk
what you talk – wie man als Führungskraft glaubwürdig agiert
-
Werte
an die Macht – wie man mit Werten Mitarbeiter ermächtigt und Kunden
begeistert
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Umgang
mit Wertkonflikten – Arbeiten im Wertequadrat
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Charta
of Values – Integration von Sustainability-Strategien ins Werte-Management
Seminar 3 -
Exzellenz in Vertrieb und Service
Je
weniger innovativ ein Produkt ist, desto austauschbarer und anfälliger
gegenüber preisaggressiven Mitbewerbern ist es – selbst wenn ein Markenlabel
drauf steht. Auf der anderen Seite aber gilt: sind Produkte hoch innovativ,
müssen die höheren Preise dem Kunden gegenüber durch höhere Leistungen –
auch im Service – vertreten werden. Ein exzellenter Vertrieb muß also einen
Spagat beherrschen: Sind die Kernleistungen austauschbar, müssen Vertrieb &
Service für Differenzierung sorgen. Sind die Produkte hochinnovativ, müssen
diese zielgruppengerecht erklärt, promotet und vermarktet werden. Dieses
Seminar zeigt auf, welche Zielsetzung sich ein exzellenter Vertrieb inkl.
Service zu geben hat und welche Maßnahmen sinnvoll zu treffen sind, um gegen
den Wettbewerb, aber mit dem Kunden gemeinsam bestehen zu können. Erfolg
wird langfristig nur dort erzielt, wo dem Kunden Addes Values über die
reinen Produkteigenschaften hinaus realisiert werden können.
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Was ist
Exzellenz und was machen „die anderen“?
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Wertanalyse „High Tech oder Commodity“: welche Nutzen unsere Leistungen
unseren Kunden bieten?
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Wie
Vertrieb und Service ihre gemeinsamen Werte dem Kunden noch besser
kommunizieren können
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Wie wir
unsere Kunden noch besser verstehen können
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Anfechtungen unserer Technologieführerschaft proaktiv begegnen
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Vom
Produkt zur Lösung und von dort zum Total Service Management
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Wie
sich Vertriebs-/Serviceprozesse weiter optimieren lassen
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